„Gleicher Lohn braucht Fairness statt Zettelwirtschaft“

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner warnt davor, Unternehmen mit noch mehr Berichtspflichten zu belasten

 

Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner kritisiert das Vorgehen von Arbeitsministerin Korinna Schumann bei der Umsetzung der EU-Lohntransparenzrichtlinie. „Während unsere Betriebe bereits unter einer Vielzahl an Vorschriften und Dokumentationspflichten leiden, hält die SPÖ-Sozialministerin an einer überschießenden Umsetzung der EU-Entgelttransparenz-Richtlinie fest. Mehr Formulare, mehr Berichte und mehr Verwaltungsaufwand bringen uns dem Ziel ‚Gleicher Lohn für gleiche Arbeit‘ keinen Zentimeter näher. Gleicher Lohn braucht Fairness statt Zettelwirtschaft“, betont Mikl-Leitner.

 

Die Landeshauptfrau warnt davor, Unternehmen mit noch mehr Berichtspflichten zu belasten. „Unsere Betriebe brauchen größere unternehmerische Freiräume, statt die kurze Leine der Sozialministerin, um Arbeitsplätze zu schaffen und wettbewerbsfähiger zu werden“, so Mikl-Leitner. Daher fordert sie eine deutliche Reduktion der Berichtspflichten auf europäischer Ebene. „Ein Drittel dieser Berichtspflichten kann man streichen, und ich bin überzeugt, sie werden niemandem fehlen. Daran muss auch von der SPÖ-Arbeitsministerin gearbeitet werden. Wir brauchen weniger Berichtspflichten und mehr Hausverstand.“