NÖAAB: Wahlfreiheit sichern – Sonderschulen weiterhin unverzichtbar

Bereits seit 2017 fordert der Niederösterreichische Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund (NÖAAB) den Erhalt der Sonderschulen

Die aktuelle Diskussion rund um die Zukunft der Sonderschulen hat erneut an Fahrt aufgenommen. Der Niederösterreichische Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund (NÖAAB) spricht sich klar für den Erhalt dieses bewährten Bildungssystems aus und betont, dass Inklusion wichtig, aber nicht immer für alle Kinder geeignet ist.

„Es braucht sowohl inklusive Bildungsangebote als auch Sonderschulen – eine Einheitslösung wird den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kinder nicht gerecht“, betont NÖAAB Bezirksobmann Thomas Bauer

Bereits 2017 setzte der NÖAAB mit einer Petition zum Erhalt der Sonderschulen ein starkes Zeichen, das von über 11.000 Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern unterstützt wurde.

Auch Lehrkräfte und Eltern unterstreichen die Bedeutung der Sonderschulen: Kleinere Klassen, individuelle Betreuung und spezielle Förderangebote ermöglichen bessere Lernbedingungen für Kinder mit hohem Unterstützungsbedarf.

Der NÖAAB fordert daher den Erhalt und die Weiterentwicklung der Sonderschulen, den gezielten Ausbau inklusiver Modelle sowie die Sicherstellung der Wahlfreiheit für Eltern.

„Damit eine reine Inklusion funktionieren kann, bräuchte es ausreichend Personal und geeignete Rahmenbedingungen. Deshalb setzen wir uns weiterhin für ein duales Bildungssystem – Sonderschulen und Inklusion – ein“, so Zentralausschuss-Regionalbetreuer Florian Klepp abschließend.