„105 Millionen Euro könnten sich die niederösterreichischen Gemeinden bei der vorgeschriebenen Sicherung von insgesamt 750 Eisenbahnkreuzungen sparen, wenn die ÖBB günstiger bauen würde. Das zeigen Vergleiche und Kostenrechnungen zwischen den ÖBB und der NÖVOG, der Niederösterreichischen Verkehrsorganisationsgesellschaft.
Bei gleichbleibender Sicherheit sind die Kosten der NÖVOG um 35 Prozent niedriger als jene der ÖBB. Bei den 33 Eisenbahnkreuzungen im Hollabrunn wären 4,6 Mio. Euro an Kosteneinsparungen möglich. Wenn die ÖBB also so wie die NÖVOG bauen würde, könnten die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler massiv entlastet werden - derzeit müssen die Gemeinden für die Mehrkosten aufkommen“, so LAbg. Richard Hogl.
„Wir führen seit beinahe zwei Jahren Gespräche mit den ÖBB, um mehr Kostenwahrheit bei den Eisenbahnkreuzungen zu erreichen. Unser Ziel dabei ist, neue Eisenbahnkreuzungen sparsam und effizient zu bauen, zugunsten unserer Gemeinden“, so Verkehrslandesrat Karl Wilfing, der dabei vom NÖ Gemeindebund unterstützt wird.
„Die Kostenersparnis bei Eisenbahnkreuzungen wäre eine besondere Erleichterung für all unsere Gemeinden und letztendlich auch für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Das gesparte Geld könnte in andere, wichtige Projekte unserer Gemeinden im Sinne der Bürgerinnen und Bürger investiert werden“, schließt sich Hogl der Initiative des Landes NÖ und NÖ Gemeindebundes an.
Hogl: 4,6 Mio. Euro Kosteneinsparung bei Eisenbahnkreuzungen möglich
ÖBB bei Sicherungsmaßnahmen 35 Prozent teurer als Niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft
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