In der heutigen Landtagssitzung bringen VPNÖ und FPÖ NÖ gemeinsam einen Dringlichkeitsantrag zur Weiterentwicklung des niederösterreichischen Rettungswesens ein. Grundlage dafür sind der Gesundheitsplan 2040+ sowie der von SPÖ-Landesrätin Prischl verhandelte und unterschriebene Rettungsdienstevertrag. Dieser Vertrag sieht vor, die neuen Strukturen im Rettungswesen bis 1. April 2027 einzurichten. Dafür wurden 75 Millionen Euro an Steuergeld vorgesehen. Aus Sicht der Volkspartei Niederösterreich ist klar: Was verhandelt, unterschrieben und vom Landtag auf Basis fachlicher Empfehlungen vorgegeben wurde, muss auch umgesetzt werden.
„Der Gesundheitsplan 2040+ wurde von Fachleuten erarbeitet, der Rettungsdienstevertrag wurde von der roten Landesrätin verhandelt und unterschrieben – damit ist klar vorgegeben, was zu tun ist", so VPNÖ-Klubobmann Kurt Hackl. Seit der Unterzeichnung des Vertrags im Dezember 2025 sei jedoch zu wenig Bewegung in die Umsetzung gekommen. Mit dem Dringlichkeitsantrag soll daher klargestellt werden, dass Landtagsbeschlüsse umzusetzen sind und die vereinbarten Schritte im Rettungswesen nicht verzögert werden dürfen.
Mit dem Gesundheitsplan 2040+ wurde ein engmaschiges und abgestuftes Rettungswesen für Niederösterreich festgelegt. Ziel ist eine wohnortnahe und bestmögliche Versorgung der Landsleute – mit Rettungshubschraubern, Notärzten, Notfallsanitätern und Tele-Notärzten sowie einer raschen Zuweisung in jenes Klinikum, das für die jeweilige Behandlung am besten geeignet ist. Ein zentraler Grundsatz bleibt dabei unverändert: Bestehende Strukturen werden erst dann verändert, wenn Ersatz bereitsteht. Dieser Grundsatz darf aber nicht dazu führen, notwendige Reformen zu verzögern.
„Landtagsbeschlüsse sind umzusetzen, Verträge gelten. Mit der Gesundheit unserer Landsleute spielt man nicht!", so VPNÖ-Klubobmann Kurt Hackl. Der gemeinsame Dringlichkeitsantrag von VPNÖ und FPÖ NÖ soll sicherstellen, dass die Weiterentwicklung des Rettungswesens konsequent vorangetrieben und die Versorgung der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher dauerhaft abgesichert wird.




