Landesklinikum Hollabrunn: Moderne Versorgung mit Tages- und Wochenklinik ausgebaut

Gesundheitsplan 2040+ stärkt den Standort Hollabrunn und sorgt für kürzere Wartezeiten sowie eine moderne, wohnortnahe Versorgung im Weinviertel.

 

Das Landesklinikum Hollabrunn wird im Rahmen des Gesundheitsplans 2040+ gezielt weiterentwickelt und als wichtiger Gesundheitsstandort im Weinviertel nachhaltig abgesichert. Bei einer Pressekonferenz informierten Landesrat Anton Kasser, Vertreterinnen der Landesgesundheitsagentur sowie Expertinnen und Experten des Klinikums über die neuen Schwerpunkte am Standort. Im Mittelpunkt stehen dabei der Ausbau der Tages- und Wochenklinik sowie eine noch effizientere Versorgung der Patientinnen und Patienten.

 

„Bis zur Fertigstellung der neuen Struktur in zehn bis 15 Jahren bleiben die bestehenden Strukturen im Weinviertel wie gewohnt in Betrieb“, betonte Landesrat Kasser. Gleichzeitig werde mit dem Klinikverband Korneuburg-Stockerau und Hollabrunn die Zusammenarbeit der Standorte weiter intensiviert. Ziel sei es, die jeweiligen Stärken optimal zu bündeln und die Gesundheitsversorgung in der Region langfristig abzusichern.

 

Durch die Bündelung der geburtshilflichen Leistungen in Korneuburg konnten im Landesklinikum Hollabrunn zusätzliche Kapazitäten für tages- und wochenklinische Eingriffe geschaffen werden. Bereits jetzt können dort durchschnittlich rund 100 Operationen pro Monat durchgeführt werden. Das sorgt für kürzere Wartezeiten und eine raschere Versorgung bei geplanten Eingriffen.

 

Die interdisziplinäre Tages- und Wochenklinik deckt derzeit die Fachbereiche Chirurgie, Gynäkologie sowie Orthopädie und Traumatologie ab. Besonders häufig werden Eingriffe wie Operationen am Grauen Star, arthroskopische Knieeingriffe oder Behandlungen des Karpaltunnelsyndroms durchgeführt. Eine Erweiterung um den Bereich Urologie ist bereits geplant.

 

Auch die Patientinnen und Patienten profitieren von den neuen Strukturen: Viele Eingriffe können dank moderner Medizin mittlerweile ohne Übernachtung durchgeführt werden. Durch gezielte Planung und optimierte Abläufe werden Behandlungen effizienter und gleichzeitig schonender gestaltet.

 

Mit dem geplanten Gesundheits- und Pflegecampus mit 288 Betten sowie einer flächendeckenden 24/7-Notfallversorgung setzt Niederösterreich zudem einen weiteren wichtigen Schritt für eine moderne, wohnortnahe und zukunftssichere Gesundheitsversorgung im Weinviertel.