Staatssekretär Lopatka besucht Finanzamt Hollabrunn

Am Infocenter im FA Hollabrunn: Mitarbeiterin Elisabeth Niedermayer, Staatssekretär Reinhold Lopatka, Vizebürgermeister Alfred Babinsky, LAbg. Marianne Lembacher und Finanzamtvorstand HR Dr. Anton Trauner.

Die Finanzämter in Hollabrunn, Korneuburg und Tulln besuchte Finanzstaatssekretär Dr. Reinhold Lopatka im Rahmen seiner Tour durch alle Finanz- und Zollämter. Insgesamt betreuen die drei Standorte 191.00 Einwohner in 64 Gemeinden.

Die Arbeit, die die insgesamt 172 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an allen drei Standorten täglich leisten sei beachtlich, so Lopatka, bei seinem Rundgang mit Finanzamtsvorstand HR Dr. Anton Trauner durch die Finanzämter, wo er das direkte Gespräch mit den Kollegen aus der Finanzverwaltung suchte.

 

Die aktuelle Debatte für mehr Fairness für die Steuerzahler war dann Hauptthema bei den Gesprächen im Finanzamt. „Bevor wir über neue Steuern reden gilt es, Steuerschlupflöcher zu schließen und endlich jene zur Kassa zu bitten, die sich bisher gedrückt haben“, betonte Lopatka. Gerechtigkeit beginne mit Ehrlichkeit, so der Finanzstaatssekretär, Ziel sei es, Steuerhinterziehung in Zukunft noch gezielter zu bekämpfen und Steuerflucht zu stoppen.

Lopatka: „Um Sozialmissbrauch wirksam zu bekämpfen soll die Transparenzdatenbank rasch umgesetzt werden.“ Doppelförderungen können dann auf ihre Rechtfertigung überprüft werden. Zahlungen der Ausgleichszulage und der Familienbeihilfe an Ausländer könne man dann besser kontrollieren, so der Finanzstaatssekretär. Mit dem Betrugsbekämpfungspaket, das noch vor Herbst im Ministerrat beschlossen werden soll, werde sichergestellt, dass „die die ihre Steuern zahlen, nicht die Dummen sind.“

 

Finanzstaatssekretär Lopatka, welcher im Finanzamt Hollabrunn von LAbg. Marianne Lembacher und Vizebürgermeister Alfred Babinsky begleitet wurde, dankte den engagierten Bediensteten und betonte im Zuge seiner Gespräche in Niederösterreich: „Unsere Mitarbeiter in den Finanzämtern sind die wichtigste Schnittstelle der Finanzverwaltung zu den Bürgerinnen und Bürgern. Ich gehe in alle Dienststellen, um von den Kolleginnen und Kollegen zu erfahren, wie die Arbeit der Finanzverwaltung nach der Reform funktioniert und was wir noch besser machen können.“