Österreichische Umweltanwälte tagten in Retz

Im Bild v.l.n.r.: Karl Heilinger, Harald Rossmann, Richard Hogl.

Alle Jahre treffen sich die Österreichischen Umweltanwälte ein bis zwei Mal zur gemeinsamen Konferenz, welches stets in einem anderen Bundesland organisiert wird.

Diesmal war der Niederösterreichische Umweltanwalt Prof. Dr. Harald ROSSMANN an der Reihe, und er organisierte die zweitägige Tagung von Mittwoch, dem 29. Jänner 2014 bis Donnerstag, dem 30. Jänner 2014 im Althof Retz. Die Konferenzen dienen, um einen gemeinsamen Weg in umweltpolitischen Fragen und Maßnahmen zu gehen, wie Rossmann betonte.
Diesmal standen beispielsweise Themen wie „Schienenverkehrslärm – Immissionsschutzverordnung“, Fragen der „Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP)“, die „Problematik der Feuerwerke“, und vieles mehr am Programm.
Am Abend des ersten Tages gab es als Rahmenprogramm eine Kellerführung in Retz, sowie eine Weinverkostung in der Vinothek des Althofes, zu welcher der örtliche Bürgermeister Karl HEILINGER begrüßte. Anschließend begab man sich zum gemeinsamen Abendessen, wozu das Bundesland Niederösterreich eingeladen hatte und Landtagsabgeordneter Bgm. Richard HOGL die Umweltanwälte im Namen des Landeshauptmannes Dr. Erwin Pröll herzlich willkommen hieß.
Windparkzonierung
Prof. Rossmann und LAbg. Hogl sprachen am Rande des Treffens auch kurz über die neue Windparkzonierung des Bundeslandes Niederösterreich. Der Umweltanwalt hatte federführend an der Zonierung mitgearbeitet und betonte, dass hier alle umwelt- und landschaftsrelevanten Belange sorgfältig geprüft und berücksichtigt wurden. So sind beispielsweise die wenigen Wälder im Weinviertel derartig ökologisch wertvoll, dass sie unbedingt erhalten werden müssen, und für eine etwaige Windkraftnutzung daher nicht in Frage kommen. Rossmann und Hogl sind sich einig, dass es im Sinne des Bundeslandes Niederösterreich nunmehr alleine Sache der jeweiligen Gemeinde ist, ob im Rahmen der ausgewiesenen Zonen Windkraftstandorte gewidmet werden oder nicht.