Landeshauptmann Pröll in Hollabrunn

Im Bild vlnr.: LH Dr. Erwin Pröll, LAbg. Marianne Lembacher, NR Mag. Heribert Donnerbauer, Bgm. Mag. Helmut Wunderl.

Anlässlich des Weinvierteltages lud die Volkspartei Niederösterreich zu einer Pressekonferenz in den Sitzungssaal der Raiffeisenbank Hollabrunn.

Dabei zog Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll eine Bilanz zu aktuellen Themen der Landespolitik. Landespolitik. Seitens des Bezirkes Hollabrunn waren NR Mag. Heribert Donnernbauer und LAbg. ÖkR Marianne Lembacher für Fragen der Journalisten anwesend.

Nein zu Gesamtschule
Hätte Schließung von 30 der 49 Hauptschulen zur Folge
Sein Nein zu einer Gesamtschule betonte Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll. Dies hätte allein im Weinviertel die Schließung von 30 der 49 Hauptschulen zur Folge. im Gegensatz dazu habe die Senkung der Klassenschülerhöchstzahlen 48 zusätzliche Klassen und 80 zusätzliche Pädagogen in der Region gebracht.

Für die durch den Beschluss der Öffnung für Zweieinhalbjährige notwendigen Ausbau der Kindergärten sollen die Gemeinden eine überdurchschnittliche Förderung von bis zu 50 Prozent des Investitionsbedarfs bekommen. Im Weinviertel werden derzeit 7.700 Kinder in 213 Kindergärten betreut.

Bezirk Hollabrunn verzeichnete den höchsten Kaufkraftzuwachs des Weinviertels
Für Pröll befindet sich das Weinviertel wirtschaftspolitisch auf einem guten Weg: "Seit 2003 konnten in diesem Landesviertel 38 Betriebe angesiedelt und mehr als 620 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden." Dazu wurden in diesem Zeitraum 128 Millionen Euro aus der Regionalförderung in die Region investiert. Der Bezirk Hollabrunn etwa verzeichnete in den letzten zehn Jahren den höchsten Kaufkraftzuwachs im Weinviertel, nämlich 20,7 Prozent.