„Glückliche Kindheit“ in der heutigen Zeit: Wie gelingt das?

v.l.n.r.: Mag. Stefan Naglis (Moderator), GR Mag. Franz Pfeifer (Stadtpfarrer Hollabrunn), LAbg. Marianne Lembacher (Landesobfrau NÖ Familienbund), Barbara Kainz (Kindergartenpädagogin), Dr. Peter Pitzinger (Familienreferat des Landes NÖ), Dipl.-Ing. Johannes Schwarz (Verein Kinderreich)

„Eine glückliche Kindheit hängt von den Eltern und von den Menschen im näheren Umfeld ab. Deshalb unterstützt das Land Niederösterreich die Familien so besonders intensiv und sorgt auch dafür, dass bei allen Formen der Kinderbetreuung eine kindgerechte und liebevolle Atmosphäre herrscht", betonte LAbg. Marianne Lembacher, Landesobfrau des Niederösterreichischen Familienbundes, bei einer Podiumsdiskussion der „Christlichsozialen Initiative“ im Pfarrsaal Hollabrunn.

Auf Einladung der „Christlichsozialen Initiative“ fand Anfang November im Pfarrsaal Hollabrunn eine Podiumsdiskussion zum Thema „Glückliche Kindheit im 21. Jahrhundert: Wie gelingt das?“ statt. Podiumsgäste waren Barbara Kainz (Kindergartenpädagogin), LAbg. Marianne Lembacher (Landesobfrau NÖ Familienbund), Dr. Peter Pitzinger (Familienreferat des Landes NÖ) und Dipl.-Ing. Johannes Schwarz (Verein Kinderreich). Moderator war Mag. Stefan Naglis. Der Hollabrunner Stadtpfarrer GR Mag. Franz Pfeifer betonte in seinen Begrüßungsworten die Wichtigkeit des „Initiativwerdens“ im christlichen Sinn – auch und gerade für die Kinder und Familien.

 

Johannes Schwarz, der zusammen mit seiner Frau sieben Kinder hat und als Obmann eines Vereins namens „Kinderreich“ die Anliegen der besonders kinderreichen Familien vertritt, betonte, die Grundbedingungen für eine glückliche Kindheit seien Liebe, Zeit und Zuwendung seitens der Eltern. Barbara Kainz argumentierte ähnlich und hob die Wichtigkeit des individuellen Eingehens auf die Kindergartenkinder hervor. Sie sei froh, in den Landeskindergärten die besten Bedingungen für ihre Arbeit vorzufinden. Schließlich gehe es um die große Aufgabe, Verständnis für die „Kinderseele“ zu haben und liebevoll mit ihr umzugehen.

 

Peter Pitzinger präsentierte die umfassenden Familienleistungen des Landes Niederösterreich. „Wir schaffen die Rahmenbedingungen dafür, dass glückliche Kindheiten gelingen können“, erklärte der fünffache Vater. Besonders interessiert wurden die Informationen über die finanziellen Leistungen aufgenommen. Zu diesen zählen zum Beispiel die NÖ Familienhilfe, die Schulstarthilfe oder auch die Förderung für Schulsportwochen an Pflichtschulen.

 

LAbg. Marianne Lembacher nahm aus den Gesprächen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr viel positives Feedback über die Familienpolitik des Landes Niederösterreich sowie neue Ideen zur Gestaltung einer guten Gesellschaft, zu der immer auch glückliche Kinder gehören, mit. „Ich bin zuversichtlich, dass Niederösterreich weiterhin sprichwörtlich 'Kinderösterreich' bleibt. Das hat für Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und damit auch für meine Arbeit oberste Priorität“, so Lembacher abschließend.