Ganzberger: „SPÖ weiß nicht, was sie will!“

Für oder gegen EKZ im Zentrum?

Nachdem SPÖ-Stadtrat Raffel vergangene Woche mit dem Wunsch zitiert worden ist, dass das geplante Einkaufszentrum im Stadtkern „hoffentlich nie kommen“ wird, schüttelt man in der ÖVP-Fraktion nur noch verwundert die Köpfe. „Da weiß die eine Hand nicht, was die andere tut“, konstatiert Clubobmann Markus Ganzberger. „Gössl hat sein Team offensichtlich überhaupt nicht im Griff“, spielt er auch auf das Ausscheiden von 2 GemeinderätInnen innerhalb kürzester Zeit an welche plötzlich das Handtuch geworfen haben.

In der Gemeinderatssitzung vom 24. September 2013 hatte sich auch die SPÖ-Fraktion mehrheitlich für die Umwidmung des dafür vorgesehenen Areals ausgesprochen, ÖVP und FPÖ waren einstimmig dafür. „Dieses Projekt bringt nicht nur eine markante Belebung des Stadtzentrums, es schafft auch zusätzliche Arbeitsplätze“, stellt Vizebürgermeister Ing. Alfred Babinsky fest. „Und es macht die Ansiedlung eines Kinos und weiterer Freizeiteinrichtungen im Zentrum möglich.“
Gerade ein Kino und neue Angebote für die Jugend stehen ja ganz oben auf der Wunschliste der Bevölkerung. „Auch Kollege Dechant fordert das immer wieder“, weiß Jugendgemeinderat Alexander Rausch. „Dass sein eigener Fraktionskollege das jetzt abzuwürgen versucht, spricht ja Bände über die Kompetenz und Zuverlässigkeit der Hollabrunner SPÖ.“
„Erst die Verbreitung nachweislicher Unwahrheiten, dann der Auszug aus der Fraktion, jetzt widersprüchliche Positionen zu einem der wichtigsten Entwicklungsprojekte für Hollabrunn: Was kommt als Nächstes?“, fragt sich ÖVP-Clubobmann Markus Ganzberger. „Wenigstens sieht die Bevölkerung, dass diese Truppe kein verlässlicher Partner für die Gestaltung unserer gemeinsamen Zukunft ist.“.
Bei der von der Gössl-Fraktion geforderten „Verkehrstromanalyse“ geht es um kein Verkehrskonzept sondern um die Darstellung der Verkehrströme mit dem Hintergedanken einer zusätzlichen Verbindung an die S3 bzw. Umfahrung (Nordspange). So ein Vorhaben ist für die Gemeinde derzeit unfinanzierbar, aus diesem Wissen eine Forderung abzuleiten ist wieder ein Beispiel für die SPÖ -Schlechtmacherpolitik. „Jetzt wo man weiß, wie und wo Projekte wie Bildungscampus, Gewerbegebiete, EKZ etc. im entstehen sind ist der günstigste Zeitpunkt für die Erstellung eines umfassenden Verkehrskonzeptes für den gesamten städtischen Bereich“ so Vizebürgermeister Babinsky. 
Ebenso stellt die Realisierung des Kreisverkehrs Eugen Markus Platz für die Hollabrunner Volkspartei eine Maßnahme zur Verkehrssicherheit dar sowie eine Entlastung der stark frequentierten Kreuzung welche keine Möglichkeit eines Fußgängerübergangs aufweist. Die in den 70-er Jahren gebaute Straße im Bereich des Eugen Markus Platzes ist bereits in einem hohen Maß desolat und muss dringend saniert werden. Die SPÖ hat bei dieser für Hollabrunn sinnvollen Maßnahme nicht mitgestimmt – wie immer wenn es keine Idee aus den eigenen Reihen ist und die Bevölkerung mit Unwahrheiten getäuscht werden soll…. Die Kosten für das Projekt Kreisverkehr belaufen sich auf rd. € 0,3 Mio die restlichen, von der SPÖ immer wieder fälschlicherweise dargestellten „Kosten für den Kreisverkehr“ von ca. € 1,2 Mio werden für die Straßengestaltung (Parkplätze, Gehsteige, etc.) und die notwendige Sanierung des gesamten Bereiches im Umfeld des Kreisverkehrs aufgewendet.